Waschmaschine Test 2014/2015 – Testsieger Vergleich

Worauf beim Waschmaschinen Kauf achten?

Worauf ist zu achten, wenn Haushalte eine Waschmaschine kaufen? Verschiedene Aspekte fallen hier zusammen, die Stiftung Warentest liefert hierzu in ihrem Waschmaschinen Test wichtige Anhaltspunkte. Bevor jedoch eine Waschmaschine im Test untersucht wird, geht es um prinzipielle Fragen:

Wie groß muss die Maschine sein?
Brauchen wir einen Frontlader oder einen Toplader (Aufstellungsort)?
Wie wichtig ist uns Energieeffizienz?
Was muss die Maschine für Programme mitbringen?
Was darf sie kosten?
Wie wichtig ist uns der Komfort?

Im Waschmaschine Test von Stiftung Warentest wurden diese und weitere Fragen hinreichend beantwortet. Aus diesem Test und seinen aufschlussreichen Ergebnissen, die wir an anderer Stelle vorgestellt haben, ergibt sich recht eindeutig, dass heutzutage jeder Haushalt die für ihn passende Waschmaschine finden kann.

Energieeffiziente Waschmaschine kaufen

Wenn die wichtigsten Fragen – vorrangig die nach der Größe – beantwortet sind, geht es heutzutage sehr vielen Haushalten um die Energieeffizienz. Das ist angesichts steigender Strompreise kein Wunder, wobei sämtlich Experten befürchten, dass wir in Deutschland noch längst nicht das Ende der Fahnenstange erreicht haben. Die an sich begrüßenswerte deutsche Energiewende kann nur über erhöhte Stromkosten bezahlt werden, die jeden Verbraucher treffen. Abseits der politischen Diskussion um die Beteiligung oder Entlastung von großen Unternehmen bei den Energiekosten bleibt den privaten Haushalten nur ein Weg: Haushaltsgeräte müssen so energieeffizient wie möglich ausfallen. Der Kühlschrank und die Waschmaschine gehören zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt, übertroffen bestenfalls vom Wäschetrockner. Daher spielt die Energieeffizienz beim Waschmaschinen Test ebenso eine Rolle wie bei der Wahl des passenden Gerätes, wenn Verbraucher eine Waschmaschine kaufen möchten. Das Energielabel für Haushaltsgeräte ist inzwischen seit mehr als einem Jahrzehnt europaweit einheitlich vorgeschrieben, es ist sehr auskunftsstark durch die einfache Kennzeichnung mit A+++, A++, B, C und so fort, die Hersteller werben auch damit. Das gesamte Etikett umfasst natürlich noch mehr als nur den Stromverbrauch, bei Waschmaschinen gehört auch der Wasserverbrauch dazu, zudem werden die Waschwirkungsklasse und die Schleuder- und Trocknungseffizienz angegeben. Kunden sollen damit schon auf den ersten Blick erkennen, was sie eine Waschmaschine im Alltag kosten wird. Die Kennzeichnungen auf dem Energielabel finden auch farblich über grüne bis rote Balkendarstellungen statt, ein dunkelgrüner Balken weist höchste Effizienz aus, ein tiefroter den absoluten Verschwender. Bei Waschmaschinen werden schon lange nur noch Geräte der Klasse A verkauft, bei Trocknern hingegen gibt es noch B- und C-Ausgaben. Wer nun eine neue Waschmaschine kaufen möchte, sollte gezielt nach Geräten mit A+++ schauen. Diese müssen nicht übermäßig teurer sein, denn der Preis hängt von vielen anderen Details und unter anderem von der Marke ab. Es gibt ausgesprochen günstige Geräte mit der Effizienzklasse A+++ beispielsweise von Beko oder Bauknecht.

Kauf­tipps von der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest liefert im Zusammenhang mit ihrem eigenen Waschmaschinen Test wertvolle Kauftipps. Dazu gehört unter anderem, Spontankäufe zu vermeiden. Waschmaschinen werden in der Regel weitaus länger als ein Jahrzehnt genutzt, Haushalte sollten also ihre Bedürfnisse vorab genau ermitteln. Im Einzelnen geht es um die folgenden Bereiche, wenn eine Familie eine neue Waschmaschine kaufen möchte:

Verbrauchswerte: Strom und Wasser kosten Geld, ein hoher Verbrauch belastet zudem die Umwelt. Das wurde bereits ausführlich erörtert und ist ohnehin jedem Käufer klar. Doch es geht um eine differenziertere Betrachtung, wenn jemand eine Waschmaschine kaufen will. Die Kunden müssen sich klarmachen, mit welchen Programmen sie bevorzugt waschen. Hierfür sind die ganz spezifischen Verbrauchswerte zu ermitteln, die in den Produktbeschreibungen der Hersteller meist recht genau angegeben werden. Ein Test der Waschmaschine bleibt in dieser Hinsicht meist eher pauschal, ansonsten würden die Testergebnisse unübersichtlich. Vor dem Kauf heißt es also, etwas genauer hinzuschauen.
Sicherheit: Jeder Waschmaschinen Test bewertet Sicherheitsmerkmale, ein wichtiges Feature betrifft dabei den Schutz vor Über­schwemmungen. Moderne Maschinen sind mit Aquastop-Systemen ausgestattet, doch gerade bei Billig-Geräten von wenig bekannten Herstellern ist das nicht selbstverständlich. Es gibt immer noch Waschmaschinen, die keine Bodenwanne mit Warnmelder mitbringen und auch keinen automatisch schließenden Schlauch, der jedes Auslaufen verhindert. Von solchen Waschmaschinen rät die Stiftung Warentest eindeutig ab.
Komfort: Der Bedienkomfort ist ein wichtiges Merkmal, ein anderes Komfort-Detail betrifft die Lautstärke, die ebenfalls auf dem Energieetikett sowie in jeder Produktbeschreibung angegeben wird. Eine leise Maschine erzeugt Geräuschemissionen beim Waschen zwischen 44 – 49 dB(A), beim Schleudern zwischen 70 – 77 dB(A). Diese Maschinen sind im Nebenraum kaum noch vernehmbar.
Wasch­programme: Sehr hochwertige, aber auch teurere Waschmaschinen deutscher Markenhersteller (Miele, Siemens, Bosch) bringen eine unglaubliche Programmvielfalt mit, mit der wirklich alles von Outdoorbekleidung bis Feinseide unglaublich schonend gewaschen wird. Es fragt sich, inwieweit sich dafür ein Aufpreis lohnt. Das hängt von den eigenen Gewohnheiten und der damit verbundenen Wäsche ab. Im Waschmaschine Test oft kaum erwähnt, von den Kunden aber begeistert gewürdigt wird hingegen das Pet Hair Removal Programm der preiswerten Marke Beko: Es sortiert Tierhaare in einem zusätzlichen Spülgang aus, was wirklich effektiv klappt.
Extras: Es gibt sehr umfangreiche Extras, die große Erleichterungen mit sich bringen (Start- und Endezeitvorwahl), Extras für die Wäscheschonung (Schleuderdrehzahl und Temperatur wählen), Extras für ein wenig mehr Komfort (akustisches Signal am Programmende) und vielleicht auch überflüssige Extras wie eine PIN-Code Verriegelung oder ein Kundendienst-Testprogramm. Letzteres bieten die sehr teuren Miele-Waschmaschinen. Die Gretchenfrage lautet, was davon man/frau/mensch braucht und was nur einen unnötigen Aufpreis kostet.

Die erste Entscheidung aber ist und bleibt die über die Größe einer Waschmaschine und ihre Bauart: Frontlader mit dem Bullauge vorn oder doch der schmale Toplader für das kleine Neubau-Bad?

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